Poten­tio­me­ter

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Das Poten­tio­me­ter, kurz Poti genannt, ist ein pas­si­ves Bau­ele­ment des­sen Wider­stands­wert sich stu­fen­los ein­stel­len lässt. Über einen Wider­stands­kör­per wird ein Kon­takt (Schlei­fer) geführt, über des­sen Posi­ti­on man einen bestimm­ten Wider­stand und damit die Span­nung ein­stel­len kann.

Der Schleif­kon­takt zer­legt den Wider­stand des Wider­stands­kör­pers in zwei Teil­wi­der­stän­de. Je nach Posi­ti­on des Schlei­fers ver­än­dert sich die Span­nung U line­ar.

Berech­nung des Wider­stands:
U = Span­nung
R = Wider­stand

So sieht es im Seri­el­len Plot­ter aus:

Bei­spie­le für Poten­tio­me­ter:

Trimm­po­ten­tio­me­ter sind meis­tens Bestand­tei­le eines Bau­ele­ments. Durch Dre­hen der Schrau­be wird z. B. am Sound­sen­sor die Emp­find­lich­keit ein­ge­stellt.

Dreh­po­ten­tio­me­ter sind ein eigen­stän­di­ges Bau­teil. Auch hier wird durch eine Schrau­be der Wider­stands­wert ein­ge­stellt.

Das Schie­be­po­ten­tio­me­ter besteht aus einem läng­li­chen Wider­stands­kör­per. Dar­an wird ein Schlei­fer gedrückt, der mit einem nach außen ver­län­ger­ten Schie­ber ver­stellt wer­den kann.


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